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1. Frage:
Warum braucht ein Unternehmen Absatzprognose?
Mit der durch TIA A3 erstellten Prognose wird die Planung unterstützt. TIA A3 bietet monatlich rollierend eine Prognose für die nächsten 24 Monate auf Artikel- und Artikelgruppenebene. Hierdurch sind Markttrends und kritische Absatzsituationen früher zu erkennen und es können geeignete Maßnahmen ergriffen werden (z.B. gezielte Werbeaktionen). Weiterhin können Lagerbestände minimiert und Lieferzeiten verkürzt werden, hieraus resultiert eine direkte Ertragsverbesserung.
2. Frage:
Was ist der Unterschied zwischen Planung und Prognose?
Die Planung wird von Mitarbeitern im Unternehmen durchgeführt. Hierzu ist langjährige Erfahrung notwendig und oftmals gibt es in den Abteilungen wie Produktion, Vertrieb, Marketing und Logistik stark abweichende Meinungen zum zukünftigen Absatzbedarf eines Artikels im Markt. Mit der Forecast-Architektur von TIA A3 wird eine qualitativ hochwertige Prognose über den zukünftigen Bedarf erstellt, sie stellt damit eine sinnvolle Diskussionsgrundlage für die Planung dar.
3. Frage:
Warum brauchen wir neben der Planung im WWS noch eine Prognose?
Die Planungsmodule in vielen Warenwirtschaftssystemen bieten lediglich eine Unterstützung für den Planer. Es können Planungsmengen auf Artikelebene eingegeben werden, die dann auf unterschiedlichen Ebenen konsolidiert werden können. Oftmals werden aufgrund der großen Anzahl von Artikeln nur Produktgruppen geplant, die Gesamtmengen werden dann auf die Artikel verteilt. Durch diese Verteilung kommt es immer wieder zu Fehleinschätzungen auf Artikelebene.
4. Frage:
Wir haben SAP, warum brauchen wir dann noch eine Prognose-Software?
Viele unserer Kunden, die z.B. SAP R/3, Baan und andere WWS im Einsatz haben, optimieren ihre logistische Prozeßkette zusätzlich mit dem Prognose-Werkzeug TIA A3 um Beschaffung und Produktion den marktorientierten Bedarfen besser anzupassen. TIA A3 stellt daher eine sinnvolle Ergänzung zu einem WWS wie SAP dar und ist über einfache Schnittstellen leicht anzubinden.
5. Frage:
Wie gut ist die Prognosequalität?
Benchmarks an verschiedenen Universitäten und Umfragen bei Unternehmen haben gezeigt, dass die Prognosequalität von TIA A3 auf Artikelebene bei ca. 95 % liegt und durch ausgereifte mathematische Methoden und die Einbindung von Erfahrungswerten noch besser wird. Anwender von TIA A3 bearbeiten nur noch ca. 20 % der Artikel, die als kritisch herausgefiltert werden, die restlichen Artikel werden automatisch an die Absatzdisposition weitergegeben. Unsere Spezialisten müssen in der Praxis die Qualität und Funktionalität von TIA A3 täglich unter Beweis stellen.
6. Frage:
Welche Daten werden für die Prognoseerstellung benötigt?
Die Prognose wird auf Basis von Vergangenheitsdaten erstellt. Hierzu werden die Auftragseingänge der (maximal) letzten 36 Monate berücksichtigt, die Daten werden vom Warenwirtschaftssystem über eine Schnittstelle in TIA A3 übernommen. Jedes Warenwirtschaftssystem kann angebunden werden.
7. Frage:
Kann die Vertriebsplanung integriert werden?
Ja, der Vertrieb hat über einen Internet-Client Zugriff auf alle absatzrelevanten Plan- und Prognosedaten sowie den aktuellen Auftragseingang in Bezug auf die Kunden. Der einzelne Vertriebsmitarbeiter kann anhand der Prognose sofort sehen, ob er seine Zielvorgaben erreichen kann. Gegebenenfalls kann er verkaufsfördernde Maßnahmen vorschlagen, die vom Marketing umgesetzt werden. Der Vertriebsleiter hat einen Einblick in die Entwicklung der Umsätze und kann sofort die aktuelle Absatzsituation ermitteln.
8. Frage:
Können Marketingaktionen geplant werden?
Marketingaktionen können mit TIA A3 geplant und kontrolliert werden. Nach dem Ablauf einer Aktion kann der Aktionserfolg durch den Vergleich von Prognose ohne Aktion und tatsächlichem Absatz mit Aktion durch das System ermittelt werden. Aktionen können im System für die Zukunft gespeichert werden.
9. Frage:
Wie werden Planabweichungen erkannt?
Das System verfügt über eine automatische Erkennung von Abweichungen zu einem vorgegebenen Wert. Wir sprechen vom Management by Exception. Kritische Artikel werden so automatisch herausgefiltert und der Aufwand für die Planung verringert sich erheblich.
10. Frage:
Welche Art von Produkten können prognostiziert werden?
TIA A3 ist optimiert für kurz-, mittel- und langlebige Artikel.
In der Trendrechnung werden aufgrund von bereinigten Vergangenheitsdaten je Artikel und Artikelgruppe Zeitreihenanalysen aufgebaut, die Grundlagen für die zukünftige Absatzprognose sind. Natürlich ermittelt das System die Saisonalität der Produkte automatisch und berücksichtigt diese in der Zukunft. Durch Ausreißertests und Strukturbruchanalysen werden Abweichungen in der Vergangenheit erkannt.
Die Hochrechnung ist besonders für die Mode-, Textil-, Leder- und Bekleidungsindustrie geeignet. Mit diesem Modul steht dem Planer ein verläßliches Planungsinstrument für das Saisongeschäft zur Verfügung. Mit Analysen über Marktzuwächse und Marktreduktionen aufgrund des Orderverhaltens von Stamm-, Neu- und Ausfallkunden werden am Anfang der Saison Prognosen erstellt. Das Risiko der frühzeitigen Disposition bei geringem Auftragseingang wird damit drastisch reduziert und der Gesamtbedarf einer Kollektion läßt sich zuverlässig ermitteln.
11. Frage:
Welche Prognoseverfahren kommen zum Einsatz?
Das System verwendet gängige Prognoseverfahren wobei die Prognosequalität laufend überwacht und automatisch optimiert wird. Die von TIA entwickelte Forecast-Architektur mit ihren logischen Verkettungen ist der Motor für die automatisierten Rechenprozesse. Der Anwender braucht daher keine Kenntnisse über die angewandten Verfahren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der alternativen Trendrechnung mit Änderung von bestimmten Parametern.
12. Frage:
Wie werden die Ergebnisse dargestellt?
Alle Auftragseingänge, Planungs- und Prognosedaten werden in einer Bildschirmmaske dargestellt. Weitere Analysen oder Reports können mit A3-AIS (Absatz-Infomations-System) basierend auf den Werkzeugen unseres Partners COGNOS erstellt werden. Hierzu bietet TIA vordefinierte OLAP-Würfel an, die erweitert oder mit anderen Datenquellen verknüpft werden können. Kennzahlen können definiert und täglich kontrolliert werden. Damit wird die frühzeitige Erkennung von Abweichung gewährleistet.
13. Frage:
Wie profitiert die Produktion / Einkauf von der Prognose?
Mit dem Modul Absatzdisposition wird unter Berücksichtigung der Wiederbeschaffungszeit, des dynamischen Sicherheitsbestandes und des frei verfügbaren Lagerbestandes die Reichweite oder Verfügbarkeit für die nächsten n-Perioden ermittelt. Bei Vorgabe einer gewünschten Reichweite, dem sogenannten Planungshorizont der Disposition, werden die für diesen Zeitraum notwendigen Fertigungsaufträge und/oder Bestellvorschläge für alle Lagerpositionen vom TIA A3 automatisch generiert. Im nachgeschalteten PPS- oder WWS werden diese weiter bearbeitet bzw. gebucht.
14. Frage:
Werden nur Absatzmengen prognostiziert?
Die Prognose und Planung selbst findet auf Mengen statt. Durch hinterlegbare Preise kann jedoch auch eine entsprechende Bewertung bzw. Planung aus Sicht "Planumsatz" erfolgen.
15. Frage:
Wie werden neue Artikel geplant?
In TIA A3 können für die Prognose von neu anlaufenden Artikeln sogenannte Referenzartikel definiert werden. Auch eine Verknüpfung über Vorgänger/Nachfolger ist abbildbar.
16. Frage:
Kann TIA A3 unternehmensweit eingesetzt werden?
Ja, viele unserer Kunden haben TIA A3 auch bei ihren Vertriebsgesellschaften im Ausland installiert bzw. greifen über Remote-Access auf eine zentrale DB zu. Durch Konsolidierungsfunktionen kann die Summe der Dezentralen Vertriebsgesellschaften einer zentralen Prognose/Planung gegenübergestellt und verifiziert und optimiert werden. Die in TIA A3 abbildbaren Planungsstrukturen sind äußerst flexibel auf die Bedürfnisse einer Planung anpassbar.
17. Frage:
Wie schnell hat sich TIA A3 amortisiert?
Aus Erfahrung können wir hier einen Zeitraum von 6-12 Monaten nennen. Alleine durch die Optimierung der Lagerbestände und der damit verbundenen Reduzierung der Kapitalbindungskosten ergibt sich ein Einsparungspotential von ca. € 30.000,-- pro Jahr bei einem Warenwert von 5 Mio. €. Hierbei wird eine Reduzierung der Lagerkapazität von 10 % angenommen.
18. Frage:
Warum Prognose-Software von der TIA?
Viele Anbieter von Warenwirtschaftssystemen haben wenig Erfahrung auf dem Gebiet der Absatz-prognose und -planung. Die TIA beschäftigt sich schon seit über 25 Jahren mit dieser Thematik und hat entsprechende Erfahrung in vielen Projekten gesammelt. Namhafte Unternehmen wie Stihl Motorgeräte, UHU, Ravensburger Spiele, Lloyd Schuhe und viele andere setzen TIA A3 schon seit Jahren erfolgreich ein.
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